Personal-Branding-Fotos: was Experten brauchen

Veröffentlicht am 4. September 2026
Personal-Branding-Fotos: was Experten brauchen

Als Expertin brauchst du keine „schönen Fotos“, sondern einen Satz Bilder für die konkreten Stellen, an denen dich Leute sehen: Profilbild, Website-Header, Posts, Stories, Cover. Das praktische Minimum ist ein Portrait fürs Profilbild, 3-5 Bilder in verschiedenen Outfits für Posts und ein paar Querformate für die Website. Unten steht, wie das in einem Shooting zusammenkommt und wie lange es danach reicht.

Welche Motive die Aufgaben einer Expertin abdecken

Sortieren wir es nach den Stellen, an denen die Fotos wirklich landen.

  • Profilbild. Ein Bild, Gesicht groß, ruhiger Hintergrund, Blick in die Kamera. Du kannst es auf allen Plattformen gleichzeitig einsetzen, und es wird seltener gewechselt als der Rest.
  • Portraits für die Website. Quer und hoch, mit Luft an den Rändern: da kommt später Text drauf. Sag das vor dem Shooting, sonst ist der Bildausschnitt am Ende zu eng.
  • Bilder für Posts. Hier brauchst du Abwechslung: anderes Outfit, andere Haltung, andere Stimmung. Gleiche Bilder im Feed lesen sich wie ein und derselbe Post.
  • Bilder bei der Arbeit. Hände, Arbeitsplatz, du mitten im Gespräch oder beim Schreiben. Solche Bilder funktionieren im Blog oft besser als Portraits, weil sie die Arbeit zeigen und nicht die Pose.
  • Hochformate für Stories und Reels-Cover. Ein eigenes Format, das am häufigsten vergessen wird.

Wie viele Bilder du wirklich brauchst

Rechne vom Verbrauch her. Wenn du 2-3 Posts pro Woche veröffentlichst und auf mindestens der Hälfte selbst zu sehen bist, sind das etwa 5-6 Fotos im Monat. 30 bearbeitete Bilder sind also rund ein halbes Jahr Veröffentlichungen, wenn du kein Foto zweimal einsetzt.

Genau daran orientierst du dich bei der Wahl des Pakets:

  • Silber, 135 €: 1-1,5 Stunden, 30 Bilder mit Farb- und Lichtkorrektur, 12 mit detaillierter Retusche. Reicht für Profilbild, Website und ein paar Monate Posts.
  • Gold, 200 €: 2-2,5 Stunden, 60 Bilder mit Farb- und Lichtkorrektur, 20 mit Retusche, dazu ein persönlicher Bonus. Meistens schaffen wir 2-3 Outfits und Bilder bei der Arbeit als eigenen Block.
  • Gold PRO, 300 €: 3-3,5 Stunden, 100 Bilder mit Farb- und Lichtkorrektur, 30 mit Retusche, Bonus und eine Flasche Champagner. Die Variante, wenn du einen Vorrat für ein Jahr willst und an zwei Orten fotografiert werden möchtest.

Das erste Foto bekommst du innerhalb von 24 Stunden. Der komplette Inhalt der Pakete und das Anfrageformular stehen auf der Seite Businessportrait.

Warum ein Outfit zu wenig ist

Der häufigste Fehler bei einem Shooting fürs Personal Branding: in einem einzigen Outfit kommen und 60 Bilder machen. Formal sind es viele Bilder, im Feed sehen sie aus wie ein Shooting, gestreckt auf ein halbes Jahr, und das merkt man.

In der Praxis brauchst du mindestens 2-3 Outfits für verschiedene Aufgaben: strenger für Website und berufliche Profile, lebendiger und weicher für den Blog. Was du konkret anziehst, bespreche ich im Post Businessportrait: was anziehen.

Wie du das Shooting streckst und nicht alles in einem Monat verbrauchst

Typischer Ablauf: eine Expertin bekommt 30 Fotos, postet in drei Wochen die 20 besten und veröffentlicht danach ein halbes Jahr ohne sich selbst, weil „nur die schwachen übrig sind“. Das Problem ist nicht die Menge der Bilder, sondern die Reihenfolge.

Was hilft:

  1. Die Bilder sofort nach Erhalt in Ordner sortieren: Profilbild, Website, Posts, Arbeitssituationen, Hochformate. Sortiert wird nach Zweck, nicht nach „gefällt mir oder nicht“.
  2. Die besten Bilder nicht zuerst posten. Fang mit den mittleren an: die starken brauchst du, wenn ein wichtiger Post ansteht und für ein neues Shooting keine Zeit ist.
  3. Keine zwei Bilder aus demselben Outfit hintereinander. Genau das erzeugt das Gefühl, die Fotos „waren schon da“, auch wenn sie verschieden sind.
  4. 3-4 Bilder unangetastet lassen bis zum nächsten Shooting, für dringende Aufgaben: eine Ankündigung, ein Cover, ein Kommentar für einen fremden Blog.

Wie oft du deine Fotos erneuerst

Alle sechs bis zwölf Monate. Fotos altern schneller, als es sich anfühlt: Die Frisur ändert sich, der Stil ändert sich, vor allem aber die Positionierung. Ein drei Jahre altes Portrait auf der Website einer Expertin arbeitet gegen sie, weil das Erste, was ein Mensch beim Treffen bemerkt, die Abweichung ist.

Es gibt noch einen praktischen Grund, die Bilder öfter zu erneuern: Der Satz Bilder wird verbraucht. Wenn du dich halbjährlich fotografieren lässt, fallen der Vorrat an Posts und der neue Look in denselben Zyklus.

Was du der Fotografin vor dem Shooting sagst

Drei Dinge, die das Ergebnis stärker verändern als der Ort:

  1. Wo die Fotos später zu sehen sind. Website, Instagram, LinkedIn, Podcast-Cover: jede Plattform hat ihr eigenes Seitenverhältnis.
  2. Nische und Ton. Eine Psychologin, eine Anwältin und eine Nageldesignerin fotografiere ich verschieden, und das liegt nicht an der Kleidung, sondern am Abstand zur Kamera und daran, was die Hände tun.
  3. Deine Markenfarben, falls es welche gibt. Kleidung und Hintergrund wählen wir so, dass sich das Bild später nicht mit dem Design deiner Website beißt.

All das besprechen wir im Videocall vor dem Shooting. Videocall, Moodboard, Auswahl des Ortes und Hilfe bei den Outfits sind in jedem Paket dabei.

„Auf dem Foto bin ich irgendwie nicht ich“

Eine eigene Schwierigkeit beim Personal Branding: Die Expertin bekommt ein technisch korrektes Portrait und erkennt sich darin nicht. Meistens liegt es daran, dass das Shooting über Kommandos läuft, „Kopf drehen, kurz lächeln“, und das Gesicht in einer Stellung einfriert, die es im Leben nie hat.

Ich führe dich das ganze Shooting über durchs Posing und arbeite nicht mit Kommandos, sondern mit Zuständen: was du gerade tust, woran du in diesem Moment denkst, wohin deine Aufmerksamkeit geht. Der Körper stellt sich von allein ein, und das Bild wird wiedererkennbar. Mehr zu diesem Ansatz: Seite „Über mich“.

häufige Fragen

Häufige Fragen

Kann ich mich auch bei der Arbeit fotografieren lassen, nicht nur Portraits?

Ja. Arbeitssituationen, Hände, Arbeitsplatz: solche Bilder funktionieren im Blog oft besser als Portraits.

Gibt es Hoch- und Querformate?

Ja, wir fotografieren für verschiedene Formate: Cover, Stories, Website. Sag die Plattformen am besten vorher, dann passt der Bildausschnitt von Anfang an.

Wie viele Outfits schaffen wir in einem Shooting?

In 1-1,5 Stunden meistens 1-2 Outfits, in 2-2,5 Stunden 2-3. Ein Outfitwechsel braucht Zeit, und die muss eingeplant sein.

Studio oder Location?

Kommt auf die Nische an. Das Studio gibt einen sauberen Hintergrund und planbares Licht, die Location gibt Kontext und Leben. Für den Blog gewinnt öfter die Location, für Website und berufliche Profile das Studio.

Was kostet ein Shooting fürs Personal Branding?

Dieselbe Preisstaffelung wie bei den anderen Shootings: 135, 200 und 300 € je nach Dauer und Anzahl der bearbeiteten Bilder. Details und Anfrageformular auf der Seite Businessportrait.

Businessportrait in Berlin: Pakete ab 135 €, Videocall und Hilfe bei den Outfits sind in jedem Paket dabei.

Businessportrait ansehen
Anastasia · ANPH

Fotografin in Berlin, Autorin des Posing-Kurses „6 Facetten von dir“. Ich helfe Frauen, sich vor der Kamera lebendig und echt zu sehen. Mehr über mich