
Ein Fotoshooting in der Elternzeit wird meistens als „Mama mit Kind“ geplant, und am Ende ist die Frau auf diesen Bildern kaum zu sehen: da ist das Kind und da sind Hände, die es halten. Wenn du etwas anderes willst, entscheidet sich das vorher und nicht beim Shooting: ein Teil der Zeit wird für Bilder eingeplant, auf denen du allein im Bild bist. Hier steht, wie du das praktisch hinbekommst, mit Kind vor Ort.
Die Mechanik ist einfach. Sobald das Kind dabei ist, geht die ganze Aufmerksamkeit dorthin: deine, meine und die der Kamera. Du schaust, ob ihm kalt ist, ob es müde wird, ob es Zeit zum Stillen ist. Im Bild liest sich das als gesenkter Kopf, runde Schultern und ein Blick an der Kamera vorbei.
Das ist kein Fehler im Shooting, das ist ein ehrliches Abbild davon, wo deine Aufmerksamkeit gerade liegt. Wenn wir aber nur so fotografieren, hast du in einem Jahr hundert Bilder von deinem Kind und kein einziges von dir.
Drei Dinge, die vor dem Shootingtag geklärt sein sollten.
Zur Orientierung nach Paketen:
Das erste Bild bekommst du innerhalb von 24 Stunden. Was in den Paketen steckt und wie du dich anmeldest, steht auf der Seite Einzelshooting.
Für die Tageszeit gilt dieselbe Regel wie bei jedem Shooting mit Kindern: morgens nach dem Frühstück oder direkt nach dem Mittagsschlaf. Was je nach Alter zu beachten ist, was du mitnimmst und was du machst, wenn das Kind quengelt, steht im Beitrag Familienshooting mit Kindern.
Ein praktischer Zugang statt Ratschlägen wie „liebe dich selbst“: wähle Sachen danach, wie sie jetzt sitzen, und nicht nach der Größe, die du früher hattest. Zu enge Kleidung wirft Falten, und das ist das Einzige, was ein Bild wirklich kaputt macht.
Was meistens funktioniert: weiche Stoffe, die mitgehen (Seide, Viskose, Strick in weitem Schnitt), lange Linien, eine einfarbige Basis. Was stört: harte Gürtel auf der Taille, kleine Muster, alles, was du ständig zurechtziehen musst. Wenn du stillst, nimm Sachen, die sich öffnen lassen, und plane dafür eine Pause im Timing ein.
Und noch etwas: kauf für das Shooting kein neues, ungetragenes Kleid. Ein Teil, das du am Shootingtag zum ersten Mal trägst, entpuppt sich fast immer genau dann als unbequem, wenn du dich entspannen sollst.
Das Gefühl „ich habe verlernt, vor der Kamera zu sein“ kommt nach der Elternzeit ständig vor, und es geht nicht um dein Aussehen. Die letzten Monate war deine Aufmerksamkeit nach außen gerichtet, jetzt soll sie zu dir zurück, und der Körper versteht nicht sofort, was er damit machen soll.
Es hilft dasselbe wie bei jedem Shooting: der Körper braucht eine Aufgabe. Nicht „steh schön“, sondern „geh von hier nach dort“, „streich dir die Haare zurück“, „schau aus dem Fenster“. Ich führe dich das ganze Shooting über durch das Posing, Posen vorbereiten musst du nicht. Wenn du vorher wissen willst, welche Zustände dir vor der Kamera näher liegen, gibt es den kostenlosen Test „Wer bist du vor der Kamera?“ mit 9 Fragen.
Ab jedem. Es ändert sich nur das Timing: mit einem Baby planen wir mehr Pausen für Stillen und Schlaf ein, mit älteren Kindern hältst du das Tempo leichter.
Nach Absprache. Mit einem kleinen Kind ist es zu Hause oft ruhiger: vertrauter Raum, alles griffbereit, niemand muss irgendwohin fahren. Eine Bedingung: genug Tageslicht vom Fenster, das klären wir im Videocall.
Dann wechseln wir zum Spielen und kommen nach ein paar Minuten zu den Bildern zurück. Das ist eine Arbeitssituation und kein geplatztes Shooting. Genau deshalb gehört der Soloblock an den Anfang, solange alle noch Kraft haben.
Der Fokus. Beim Familienshooting geht es um das Miteinander in der Familie, hier stehst du im Bild im Mittelpunkt und das Kind ist Teil der Geschichte. Die Paketstaffel ist dieselbe: 135, 200 und 300 €.
Fang mit einem kurzen Paket an und mit Bildern, für die du nicht in die Kamera schauen musst: von hinten, im Profil, in Bewegung. Viele merken nach 20 Minuten, dass das Shooting leichter läuft als erwartet.
Shooting in der Elternzeit in Berlin: Pakete ab 135 €, den Soloblock nur für dich planen wir im Videocall.
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